Der IMMOTALK bei MAINOVA in Frankfurt (16.04.2026)



Rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer lauschten den Impulsen von Thomas Reimann und Martin Giehl, bevor es dann in die bekannte Diskussionsrunde ging.

Unsere 4 Podiumsgäste diskutierten, moderiert von Thomas Ranft, über ein breites Spektrum an Themen aus der Bau- und Immobilienwirtschaft.

Die Inhalte ermöglichten den ein oder anderen Blick über den Tellerrand, etwa auf "Neue Arbeitswelten" bei Google in Irland, Digitalisierung und den Einsatz von KI oder die Möglichkeiten der Werkswohnung für Mitarbeitende als "Recruiting-Tool".


Unsere Eindrücke des Abends in Bildern, Fotos und Videos finden Sie - wie Sie es bereits kennen - auf dieser Galerie-Seite.



Viel Spaß mit unserem digitalen Rückblick.


Der Branchentreff der Immobilienwirtschaft

Der IMMOTALK  "auf Reisen" bei MAINOVA AG:
Ein Abend moderiert von Thomas Ranft

Unser Podium beim ersten IMMOTALK 2026 in Frankfurt:

  • Thomas M. Reimann, Bauunternehmer und Präsident Verband baugew. Unternehmer Hessen e.V.
  • Stefan Bürger, Geschäftsführer GWH Wohnungsbaugesellschaft
  • Isabelle Himbert, Unternehmerin (Arno Arnold GmbH)
  • Marco Maier, Geschäftsführer der FFH Mediengruppe


Durch das Programm führte wieder "Wetterfrosch" Thomas Ranft, der IMMOTALK-Gästen bereits als Diskussionsteilnehmer beim IMMOTALK bei der F.A.Z. und Moderator des IMMOTALK bei Oppenhoff bekannt ist.

In Frankfurt traf sich die Bau- und Immobilienwelt

ALEA und MAINOVA AG:
Hauptsponsoren des 1. IMMOTALK 2026

Der jüngst durch Wiederwahl in seinem Amt als Mainova-Vorstand bestätigte Martin Giehl (Bild links) und IMMOTALK-Initiator Thomas M. Reimann freuten sich über den großen Zuspruch für das Format.

Zahlreiche weitere Co-Sponsoren (s.u.) trugen zum Gelingen der Veranstaltung bei. Rund 150 Gäste - von Architektinnen und Architekten, Planern, Projektentwicklern, Finanzierern bis hin zu Unternehmern aus der Quartiersentwicklung und dem Städtebau - kamen zusammen.
Diese Vielfalt und Abwechslung - in der Diskussion, wie auch im Austausch - schätzen die IMMOTALK-Besucher.


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Auszug Begrüßungsrede Thomas Reimann:


Fortschritt entsteht nicht durch perfekte Konzepte, sondern durch konsequentes Weitergehen. Hessen zeigt gerade, wie das geht.

Und genau daran müssen sich andere messen lassen.


 Hessen geht noch einen Schritt weiter.

Als erstes Bundesland gibt es hier einen eigenen Entbürokratisierungsminister –

der nicht nur auf Landesebene wirkt, sondern das Thema auch bis nach Brüssel trägt.

Das ist mehr als ein politisches Signal. Das ist ein echter Hebel.


Und man muss klar sagen: Hier wird sichtbar gute Arbeit geleistet.

Das macht Hoffnung – auch auf spürbar weniger Regulierung in der Bau- und Immobilienwirtschaft.


Aber genauso klar ist:

Der Weg wird kein kurzer sein.

Umso wichtiger ist, dass wir jetzt Tempo halten. Denn wir haben nicht mehr viel Zeit,

wenn wir die Ziele erreichen wollen, die unserer Wirtschaft wieder mehr Handlungsspielraum geben.



Thomas M. Reimann

Vorstandsvorsitzender ALEA, Initiator IMMOTALK,
Präsident Verband baugewerblicher Unternehmer Hessen e.V.

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Statement Martin Giehl vor dem Event:


Als Gastgeber freut es mich besonders, den IMMOTALK 2026 bei Mainova willkommen zu heißen. Die Immobilienbranche spielt eine entscheidende Rolle für die Entwicklung unserer Städte – sie schafft Lebensräume, gestaltet Quartiere und treibt Innovationen für eine nachhaltige Zukunft voran. Der Austausch zwischen Expertinnen und Experten ist dabei wichtiger denn je. Deshalb freuen wir uns sehr über die enge und vertrauensvolle Partnerschaft mit der Immobilienwirtschaft und dem IMMOTALK.


Gemeinsam schaffen wir einen Rahmen für konstruktive Impulse, fundierte Diskussionen und neue Perspektiven.



Martin Giehl  

Vorstand Mainova AG

Der IMMOTALK in den Medien

Social Media Beiträge und Besucherstimmen, z.B. in LinkedIn

"Viel geplant, wenig Tempo" - der "Bauturbo" bei der Hessenschau

In der Mediathek können Sie sich den Bericht der Hessenschau online anschauen:
Mediathek öffnen

Die Sendung Sat1 1730live veröffentlichte einen Beitrag "
Irankrieg belastet die Bauindustrie" und ging in dem Bericht unter anderem auf die gestiegenen Kosten für Dämmstoffe und die Herausforderungen durch fehlende (bezahlbare) Bauplätze ein.


Unsere eigene Kurzmeldung zum IMMOTALK finden Sie hier im Presseportal.


Martin Giehl,
Vorstand der Mainova AG

"Sehr gern waren wir Veranstalter des Immotalks. Dabei haben wir unterstrichen, dass wir unsere Rolle weit über den Versorgungsauftrag hinaus verstehen und uns tief in die zu entwickelnden Projekte mit hinein denken. 


Danke Thomas Reimann, dass Sie diesen Dialog durch das Format des Immotalks so sehr unterstützen."




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IMPULSVORTÄGE / GRUSSWORTE

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TEILNEHMER DER PODIUMSDISKUSSION

>150


BESUCHER DES IMMOTALK


Im Atrium der Mainova AG in Frankfurt

Studio-Atmosphäre beim ersten IMMOTALK bei der Mainova

 

"Tolle Location" hörte man auch diesmal wieder von einigen Gästen des Events, die sich in den Sitzreihen, auf dem Podium mit bequemen Sitzkissen und später dann beim Netzwerken an den zahlreichen Stehtischen ganz offensichtlich wohlfühlten.


Dank der großen Mainova-Rückwand mit dem großen Tisch kam während der Fragerunde fast schon ein TV-Studio-Gefühl auf.



Podiumsdiskussion


4 Diskussionsteilnehmerinnen und -teilnehmer aus Bau- und Immobiliewirtschaft, der Industrie und Medienwelt kamen diesmal  auf dem Podium zusammen:


Marco Maier, Geschäftsführer der FFH Mediengruppe, Stefan Bürger, Geschäftsführer der GWH Immobilien Holding GmbH, Isabelle Himbert, Unternehmerin (Arno Arnold GmbH) und Thomas Reimann, Bauunternehmer und Präsident im Verband baugewerblicher Unternehmer Hessen e.V..



"Bauen ist in Deutschland zu kompliziert, zu teuer und zu langsam geworden."

Die Wahrheit ist:

Externe Krisen können wir nicht beeinflussen.

Aber die Rahmenbedingungen, unter denen gebaut wird – die sehr wohl. Wir reden seit Jahren über Wohnraummangel, kaputte Straßen, marode Brücken, eine veraltete Schieneninfrastruktur und die Energiewende.

Und gleichzeitig passiert Folgendes:

Projekte werden gestoppt.

Investoren ziehen sich zurück. Baugenehmigungen und Brücken brechen ein.

Wir haben kein Erkenntnisproblem.
Wir haben ein Umsetzungsproblem.

Ja, die Zinsen sind gestiegen.

Ja, die Baukosten sind explodiert.

Aber das allein erklärt die Situation nicht.

Die unbequeme Wahrheit ist:

Bauen ist in Deutschland zu kompliziert, zu teuer und zu langsam geworden.

Und daran tragen wir alle eine Mitschuld – Politik, Verwaltung und auch wir als Branche.

- Thomas M. Reimann

Ausklang und Netzwerken

Nach dem "offiziellen Teil" ging es auch diesmal wieder bei verschiedenen Köstlichkeiten und Drinks in den Austausch und Dialog.

Über die ALEA Hoch- und Industriebau AG


 

Auf mehr als 150 Jahre Geschichte blickt die ALEA Hoch- und Industriebau AG mittlerweile zurück. Mit dem Schwesterunternehmen, der HGW GmbH im Bereich Tiefbau, decken die beiden Bau-Betriebe eine große Bandbreite des Bauens ab.


Jan-Niklas Reimann, der Vorstand der ALEA, bildet nach seiner Ausbildung und einem anschließenden Studium die 6. Generation im Familienbetrieb.


Mit Hauptsitz in Frankfurt und der Niederlassung in Bad Vilbel liegt der Wirkungsradius für Hoch- und Tiefbauprojekte in der Metropolregion FrankfurtRheinMain.
Über die hessischen Landesgrenzen hinaus ist die ALEA AG beispielsweise auch in Mainz und Aschaffenburg aktiv.

Website der ALEA

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Stimmen zum IMMOTALK


"Einfach großartig, was ich beim IMMOTALK wieder erleben durfte. Es ist für mich immer wieder ein besonderes Erlebnis, wie Thomas Reimann als Initiator Menschen zu spannenden Themen zusammenbringt und die Chance gibt, sich in Netzwerken zu verbinden."

Simone Schulze (Architektin, Umbauter Raum)



„Der gestrige IMMOTALK war eine wirklich gelungene Veranstaltung: Dynamik und Esprit auf dem Podium und sehr angenehme Gespräche mit netten Menschen im Anschluss. Danke, Herr Reimann!“


Dr. Nadja Henkel (Geschäftsführerin, HUP GmbH), Foto unten links



"Schon über die Einladung auf das Podium zum IMMOTALK habe ich mich gefreut. Was ich dann im Rahmen der Veranstaltung erlebt habe, hat mich als Familienunternehmerin absolut überzeugt. Lösungsorientierte Diskussionen in spannender Runde mit tollen Teilnehmern auf dem Podium. Ich freue mich schon heute auf den nächsten IMMOTALK."

Isabelle Himbert (Geschäftsführerin bei Arno Anold GmbH), Foto unten Mitte



„Ich kenne das Format IMMOTALK seit einigen Jahren. Wir waren im September 2025 selbst  Gastgeber mit der Kanzlei Oppenhoff im Opernturm (Link zum digitalen Rückblick). Ich begrüße das Format sehr. Es bringt die Menschen zusammen, interessante Themen, interessante Diskussionen und Aspekte, die inspirieren.“


Dr. Gregor Seikel (Partner bei Oppenhoff), Foto unten rechts



Unsere Partner und Sponsoren zum IMMOTALK und aktuellen Themen...

Ayben Holstein             

Senior Direktorin

Abteilung Wohnungs- und Städtebau                   

Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen 

  • 1. Wo sehen Sie die Rolle der WIBank im Hinblick auf die dringend notwendige Schaffung von Wohnraum?

    Die WIBank leistet in Hessen einen zentralen Beitrag zur dringend benötigten Schaffung und Sicherung von Wohnraum. Gemeinsam mit dem Land übernehmen wir Verantwortung für eine der wichtigsten gesellschaftlichen Aufgaben: Wohnen muss bezahlbar bleiben.


    Dafür stellen wir eine breite Palette an Förderangeboten bereit, die den unterschiedlichen Lebenssituationen der Menschen gerecht wird – vom Erwerb des Eigenheims über den Bau von Sozialwohnungen bis hin zu zusätzlichem bezahlbarem Wohnraum für Familien, Auszubildende und Studierende.


    Dass unsere Unterstützung Wirkung zeigt, belegen unsere aktuellen Zahlen, die im anstehenden Jahresabschluss veröffentlicht werden.

  • 2. Wie bewerten Sie aus heutiger Sicht das „Hessengeld“ für Erstkäufer einer Immobilie?

    Hessengeld ist ein noch junges, aber bereits sehr erfolgreiches Förderprogramm des Landes Hessen. Es unterstützt den erstmaligen Erwerb einer selbst genutzten Wohnimmobilie durch einen Zuschuss zur Grunderwerbsteuer, der – abhängig vom Einzelfall – bis zur Höhe der tatsächlich angefallenen und gezahlten Grunderwerbsteuer reichen kann.


    Ein weiterer Vorteil: Hessengeld lässt sich mit anderen Förderprogrammen der Wohnungswirtschaft kombinieren und fügt sich damit nahtlos in die bestehende Förderlandschaft ein.


    Seit dem Start des Programms am 1. März 2024 haben bereits 16.956 Haushalte das Hessengeld beantragt und insgesamt 262,74 Mio. EUR wurden ausgezahlt.


    Ein eindrucksvoller Erfolg – und ein wichtiger Beitrag, um insbesondere Erstkäuferinnen und Erstkäufern den Schritt ins eigene Zuhause zu erleichtern.

  • 3. Angesichts der nach wie vor hohen Baukosten - Welche konkreten Förderprogramme werden aktuell besonders nachgefragt?

    Wir verzeichnen – trotz des gestiegenen Zinsniveaus – eine anhaltend hohe Nachfrage nach unseren klassischen Förderprogrammen für Neubau und Bestanderwerb von Immobilien aller Nutzungsarten. Zugleich beobachten wir ein deutlich wachsendes Interesse an spezialisierten Förderangeboten.


    Ein Beispiel hierfür ist die Finanzierung von Maßnahmen, die der Ertüchtigung des Bestands dienen, wie z.B. Photovoltaikanlagen. Hier könnte sich ein neuer Trend abzeichnen angesichts steigender Bewirtschaftungskosten von Immobilien.  

  • 4. Was braucht es aus Ihrer Sicht von Seite der Politik, um Wohnraum einfacher, schneller und kostengünstiger zu schaffen?

    Zu diesem Themenfeld gibt es bereits zahlreiche Arbeitskreise – kein Wunder, denn die Stellschrauben, an denen gedreht werden kann und teilweise auch muss, sind vielfältig.


    Wir als WIBank sehen unsere Aufgabe vor allem darin, die Finanzierungsseite so einfach wie möglich zu gestalten. Neben klassischen Förderinstrumenten und passgenauen Produkten bedeutet das vor allem: konsequente Fokussierung auf noch schnellere, effizientere und kostengünstigere Prozesse, von denen die Antragsteller unmittelbar profitieren.


    Zugleich ist klar: Es handelt sich hierbei weder um ein ausschließlich hessisches noch um ein rein deutsches Thema. „Affordable Housing“ steht längst auf der europäischen Agenda; auf EU-Ebene wird intensiv daran gearbeitet – und wir sind als hessische Förderbank in diese Diskussionen eingebunden. Aus dem Erfahrungsaustausch mit den Mitgliedstaaten sind daher zusätzliche positive Impulse zu erwarten, die auch unsere Arbeit weiter stärken werden.

  • 5. Warum braucht es Veranstaltungen wie den IMMOTALK aus Ihrer Perspektive?

    Gerade in Zeiten des Umbruchs und großer Herausforderungen ist es von besonderer Bedeutung, Foren und Formate zu schaffen, die den Austausch aller Akteure und Betroffenen ermöglichen. Auf diese Weise können Ideen frühzeitig gebündelt, strukturiert und deutlich schneller sowie zielgerichteter in die Umsetzung gebracht werden, als dies ohne derartige Plattformen möglich wäre.


    Wir begrüßen daher ausdrücklich alle Initiativen, die einen solchen Dialog fördern – und sehen IMMOTALK in diesem Kontext als einen wichtigen Akteur, der einen wertvollen Beitrag zum Austausch und zur Vernetzung in der Branche leistet.

Andreas Buhle, Generalbevollmächtigter VR Bank Dreieich-Offenbach eG,
Co-Sponsor

"Es braucht Branchenveranstaltungen wie den IMMOTALK, um eine gute Vernetzung herzustellen zwischen allen handelnden Akteuren - das heißt: Politik, Immobilienwirtschaft und auch den Finanzierern wie uns.

Ich habe an dem Abend eine Aufbruchstimmung wahrgenommen, insbesondere in den Gesprächen im Nachgang. Das stimmt mich zuversichtlich für die nächste Zeit."

Der IMMOTALK kehrt zurück...

Fotogalerie zum IMMOTALK
im Atrium der Mainova AG

Alle Fotos auf dieser Seite: Copyright Jörg Volland
https://joergvolland.com/

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